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Studienfahrten auf den Spuren Vaubans
Excursions sur les lieux d’ouvrage de Vauban

Sébastien le Prestre de Vauban (1633 – 1707), nach dessen Vorgaben und Richtlinien auch Festung und  Stadt Saarlouis geplant und gebaut wurden, gilt als einer der bedeutendsten und bekanntesten Festungsbaumeister der Geschichte. Seine Erfahrungen aus der Vielzahl von Belagerungen, an denen er aktiv teilnahm, setzte Vauban in seinen militärischen Strategien und Festungskonzeptionen um und perfektionierte den Festungsbau als Generalkommissar für das französische Festungswesen. Im Rahmen der Veranstaltungen, mit denen die Stadt Saarlouis Vauban anlässlich seines 300.Todestages feiert, führen Studienfahrten und Exkursionen der vhs zu Stätten, die auch heute noch eindrucksvoll die Genialität der Vauban’schen Festungsbaukunst dokumentieren. 
                                                                               

Sa / So 5./ 6. Mai 2007
Besancon, Neuf-Brisach, Belfort - Vauban-Festungen im Südosten

Sa/Di, le 5 et 6 mai 2007
Besançon, Neuf-Brisach,
Belfort - places fortes de Vauban dans le sud-est

Die drei Städte im Jura bildeten ein kaum zu durchdringendes Verteidi­gungsnetz an der Rheingrenze des ehemaligen Königreichs Ludwigs XIV.
Neuf-Brisach, jüngste Vauban’sche Anlage und Vervollkommnung der in Saarlouis bereits erprobten Festungsanlage im offenen Gelände, wurde gegründet als Ersatz für die 1697 ans Deutsche Reich zurückgegebene Festung Freiburg im Breisgau. Der „Stern im Elsass“ mit mathematisch-geometrischem Grundriss zeigt eine Festung in Vaubans dritter Manier und gilt als Höhepunkt seiner Militärarchitektur.
Bei der Verstärkung der Befestigungsanlagen und dem Ausbau der Zitadelle in Besançon nutzte Vauban perfekt die Chancen der topografischen Lage auf dem von einer Flussschleife des Doubs umschlossenen Felssporn, um die Festung nach damaligen Maßstäben nahezu uneinnehmbar zu machen. In vergleichbarer Weise bezog er die vorhandenen Gegebenheiten für die Optimierung der Befestigungsanlagen der Stadt Belfort ein.
Der Besuch der drei Anlagen zeigt die Charakteristika der perfektionierten, am Reißbrett geplanten Festung im freien Gelände gegenüber Weiterentwicklung und Ausbau bereits vorhandener, in die Landschaft eingepasster Festungsanlagen.

Ces trois villes ont formé une ceinture de défense impénétrable sur les frontières de l’est du royaume de Louis XIV.
Neuf-Brisach, la soeur cadette de Saarlouis, représe le perfectionnement du système de défense mis en place à Saarlouis, et l’aboutissement de l’oeuvre architectural de Vauban.
Les villes de Belfort et de Besancon ont été également renforcées par des ouvrages de défense de Vauban.
Dans le cadre de notre voyage, nous visiterons ces installations et nous pourrons découvrir leur importance stratégique.
                                                                               

Sa, 2. Jun. 2007
Speyer und Vauban-Festung Landau

Sa, le 2 juin 2007
Speyer et la ville fortifiée de Landau au Palatin

Als ursprünglich keltische Siedlung, Sitz vieler weltlicher und kirchlicher Herrscher und später prosperierender Bürgergenerationen haben über 2000 Jahre Geschichte die unverwechselbare Identität der Dom- und Kaiserstadt Speyer geprägt. Weltoffenheit und geschäftiges Treiben kennzeichnen heute das Stadtbild des Mittelzentrums, in dem die Pfalz "beginnt, Italien zu werden".
Im Verbund mit Saarlouis, Metz, Straßburg und zahlreichen weiteren Festungen wurde auch die Stadt Landau Teil des ausgeklügelten strategischen Festungsgürtels Ludwigs XIV., der die Eroberungen Frankreichs an seiner Ostgrenze sichern sollte. Der Ausbau zur Festung durch Vauban erfolgte in den Jahren von 1688 bis 1691. Dabei wurde die Stadttopographie durch einen Brand verändert. Beim Wiederaufbau entstanden gerade Straßen, rechtwinkelige Bauquadrate und der Marktplatz. Vermutungen, dass der Brand im Auftrag des französischen Festungsbaumeisters gelegt worden war, konnten nie bewiesen werden. Landau zählt als Beispiel einer Festungsanlage in Vaubans zweiter Manier. Mit Beginn der Schleifung der Festungswerke im Jahr 1871 hat die Entwicklung zur heutigen Gartenstadt mit ausgedehntem Weinanbau, Universitätsstadt und kulturellen Zentrum der Südpfalz eingesetzt. 
Führungen in beiden Städten zeigen Geschichte anhand von Stadtmauern, repräsentativen Gebäuden und Anlagen auf. Daneben bleibt Zeit, sich den kulinarischen Genüssen der Pfalz zu widmen.
                                                                               

Sa/So, 15./16. Sept. 2007
Vauban in der Bourgogne

Sa/Di, le 15 / 16 sept. 2007
Vauban en Bourgogne

Auf der Suche nach den Wurzeln Vaubans führt die Studienfahrt in seine Heimat Burgund: in den Geburtsort Saint-Léger-Vauban, zum Residenz-Schloss in Bazoches und in die nähere Umgebung.
Im Geburtshaus, einem Fachwerkgebäude
mit Innenhof und Renaissance-Brunnen, kann man sich einen Überblick über Leben und Werk des Festungsbaumeisters verschaffen. Modelle zeigen einige der 300 Festungsbauten, die Vauban plante und ausführte. Originaldokumente und persönliche Gegenstände bringen auch den Menschen Vauban nahe und vermitteln einen Einblick in die Breite seines Schaffens. Das Schloss Bazoches nahe der Ortschaft Vezelay erwarb Vauban 1675. Hier entwickelte er die Angriffs- und Verteidigungsstrategien, die ihn zum unumstrittenen Meister der Belagerungstechnik und Militärarchitektur machten.
Der Ort Vezelay ist ein Zentrum der romanischen Kunst in Burgund und als Weltkultur-Erbe anerkannt. Auf eine 2000jährige Geschichte als ursprünglich gallische, später römische und bedeutende mittelalterliche Festung kann die Stadt Avallon zurückblicken, die jedoch zur Zeit des Absolutismus an strategischer Bedeutung einbüßte.
Die Studienfahrt schließt neben Führungen und Besichtigungen der historischen Stätten auf der Rückfahrt ein zünftiges Mittagessen in einer Ferme-Auberge ein.

A la recherche des origines de Vauban, nous visitons sa terre natale en Bourgogne: son lieu de naissance Saint Léger Vauban, son chateau-résidence à Bazoches ainsi que les alentours, avec Vézelay, patrimoine mondial de l’Unesco, et Avallon, une ancienne forteresse gauloise et du Moyen-Age.
Le voyage comprend en plus des visites ci-dessus, une dégustation de produits locaux et sur le retour un repas dans une ferme-auberge.
                                                                               

Im Rahmen des Internationalen Symposiums „Das Erbe des Festungsbaumeisters Vauban im deutsch-französisch-luxemburgischen Grenzraum“
So,
28. Okt. 2007

Longwy und Luxemburg

au cadre du symposium "L'héritage de l'architecte Vauban das la région franco-allemande et luxembourgeoise - conservation, restauration et intégrationdeans le paysage culturel d'aujourd'hui
Di, le 28 oct. 2007
Longwy et Luxembourg

Der Baumeister Vauban zeichnete sich u.a. durch seine herausragende Fähigkeit aus, die Gegebenheiten der Topografie zu nutzen und Festungsanlagen von ausgereifter Funktionalität, imposanter Größe und unerwarteter Ästhetik zu schaffen.
L’ingénieur en fortifications Vauban possédait un talent exceptionnel pour mettre à profit les réalités topographiques du terrain pour édifier des fortifications parfaitement fonctionnelles, de dimensions imposantes et d’une esthétique inattendue.

Heute stellen die Festungsrelikte die betroffenen Städte u.a. in bautechnischer oder denkmal­pflegerischer Hinsicht vor große Herausforderungen, bieten aber auch Chancen für attraktive Nachnutzungen. Die Exkursionen im Rahmen des internationalen Symposiums zeigen diese an konkreten Beispielen.

Aujourd’hui, les vestiges des fortifications mettent les villes concernées face à de grands défis sur le plan de la technologie du bâtiment et de la conservation des monuments historiques, mais leur offre par ailleurs des occasions de mise en valeur. Les excursions organisées dans le cadre du symposium en font la démonstration à l’aide d’exemples concrets.

Die Festung Longwy wurde zwischen 1679 und 1690 zur Sicherung der Nordostgrenze gegenüber der Festung Luxemburg ausgebaut. In ihrer Anlage weist sie viele Parallelen mit der Anlage von Saarlouis auf. Heute sind vor allem noch der imposante südliche und östliche Befestigungsring und das französische Tor erhalten. Longwy und Saarlouis bilden - gedanklich zusammengefügt - ein gutes Anschauungsobjekt, um die Erscheinung der früheren Festungsstädte nachvollziehen zu können.
La forteresse de Longwy fut érigée entre 1679 et 1690 pour assurer la protection de la frontière nord-est face à la forteresse de Luxembourg. Ses installations présentent de nombreuses similitudes avec celles de Saarlouis. De nos jours, on peut surtout admirer l’imposant mur de ceinture au sud et à l’est ainsi que la porte de France. Longwy et Saarlouis – prises dans leur ensemble – sont d’excellents objets d’observation permettant de mieux saisir l’apparence passée des anciennes villes fortifiées. 

In Luxemburg verstärkte Vauban die bestehenden Wehranlagen zu einer der mächtigsten Festungen Europas, dem “Gibraltar des Nordens”. Dabei bot allein das in den Fels getriebene unterirdische Gang- und Kammersystem der berühmten Kasematten des Bockfelsens mit 23 km Länge und bis zu 40 m Tiefe Platz für Tausende von Soldaten samt ihren Pferden, Werkstätten, Küchen, Bäckereien und sogar Schlachthäusern und Geschützständen für Kanonen mit Schießscharten.

Nur noch etwa 10 Prozent der ehemaligen Befestigungsanlagen sind heute im Stadtgebiet vorhanden. Von den alten Kasematten sind noch etwa siebzehn Kilometer, teils auf mehreren Stockwerken, erhalten. Die Führung bezieht auch Teile der Kasematten ein, die ansonsten der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich sind.

À Luxembourg, Vauban consolida la place forte existante pour en faire l’une des plus puissantes forteresses d’Europe, le « Gibraltar du Nord ». Les galeries et les pièces souterraines des fameuses casemates, creusées dans la roche sous le Bockfelsen, avec leurs 23 km de longueur et descendant jusqu’à 40 mètres de profondeur, pouvaient à elles seules abriter des milliers de soldats ainsi que leurs chevaux, des ateliers, des cuisines, des boulangeries et même des abattoirs et des emplacements d’artillerie pour les canons avec des meurtrières. 

Aujourd’hui, il ne reste plus, sur le territoire de la commune, qu’environ 10 pour-cent des anciennes fortifications. Environ dix-sept kilomètres des anciennes casemates ont été conservés, en partie sur plusieurs étages. La visite guidée comprend aussi des parties des casemates qui ne sont normalement plus ouvertes au public.

 

Begleitung / Accompagnateur :   Benedikt Loew

Abfahrt / Départ :                       8:30 h, Theater am Ring

Rückkehr / Retour :                    gegen / vers 16:30 h

Anmeldung / Inscription :            bis 19. Okt. 2007 / avant le 19 octobre 2007

 

Teilnahmegebühr: 25.- € (ermäßigt 15.- €)                       

Droits d’inscription : 25.- € (tarif réduit : 15.- €)

 

Unbedingt Taschenlampen mitbringen!          

Veuillez absolument vous munir d’une lampe de poche !

                                                                               

Im Rahmen des Internationalen Symposiums „Das Erbe des Festungsbaumeisters Vauban im deutsch-französisch-luxemburgischen Grenzraum“
So, 28. Okt. 2007
Bitche
 und Homburg  

au cadre du symposium "L'héritage de l'architecte Vauban das la région franco-allemande et luxembourgeoise - conservation, restauration et intégrationdeans le paysage culturel d'aujourd'hui
Di, le 28 oct. 2007
Bitche et Homburg

Der Baumeister Vauban zeichnete sich u.a. durch seine herausragende Fähigkeit aus, die Gegebenheiten der Topografie zu nutzen und Festungsanlagen von ausgereifter Funktionalität, imposanter Größe und unerwarteter Ästhetik zu schaffen.
L’ingénieur en fortifications Vauban possédait un talent exceptionnel pour mettre à profit les réalités topographiques du terrain pour édifier des fortifications parfaitement fonctionnelles, de dimensions imposantes et d’une esthétique inattendue.

Heute stellen die Festungsrelikte die betroffenen Städte u.a. in bautechnischer oder denkmal­pflegerischer Hinsicht vor große Herausforderungen, bieten aber auch Chancen für attraktive Nachnutzungen. Die Exkursionen im Rahmen des internationalen Symposiums zeigen diese an konkreten Beispielen.
Aujourd’hui, les vestiges des fortifications mettent les villes concernées face à de grands défis sur le plan de la technologie du bâtiment et de la conservation des monuments historiques, mais leur offre par ailleurs des occasions de mise en valeur. Les excursions organisées dans le cadre du symposium en font la démonstration à l’aide d’exemples concrets.

In strategisch bevorzugter Lage zwischen Rhein und Lothringen, Elsass und Pfalz wurde die Festung von Bitche, 80 Meter über der Ebene auf einem bis ins 19. Jahrhundert hinein von Wasser und Sumpf umgebenen Felssporn gelegen, von Vauban in den Jahren ab 1679 zu einem für die damalige Zeit nahezu uneinnehmbaren Verteidigungsstandort ausgebaut. Nach Schleifung und Wieder-aufbau war sie auch in den Kriegen 1870/71 und 1939 - 1945 hart umkämpft. Heute ist die Zitadelle von Bitche ein bedeutender touristischer Anziehungspunkt im nördlichen Lothringen.

La place forte de Bitche a été réaménagée par Vauban à partir de 1679. Il en a fait une fortification qui était pour l’époque pratiquement imprenable, sur un site hautement stratégique entre le Rhin et la Lorraine, l’Alsace et le Palatinat. Elle trône 80 mètres au-dessus d’une plaine sur un éperon rocheux qui était, jusqu’au 19ème siècle entouré d’eau et de marécages. Après avoir été rasée et reconstruite, elle eut à subit de violents assauts pendant les guerres de 1870/1871 et 1939-1945. La citadelle de Bitche présente, de nos jours, un important pôle d’attraction touristique dans le nord de la Lorraine.

 

In Homburg ließ Ludwig XIV. in den Jahren zwischen 1679 und 1692 das Renaissance-Schloss der Grafen von Nassau-Saarbrücken durch Vauban zu einer starken Festung ausbauen. Die Wehranlagen wurden 1697 und 1714 geschleift. Seit 1981 werden durch umfangreiche Ausgrabungen die eindrucksvollen Ruinen der Burg und Festung freigelegt und restauriert. Die Grundstruktur der heutigen Homburger Altstadt stammt aus der Vauban’schen Zeit.

Entre 1679 et 1692, Vauban fut chargé par Louis XIV d’aménager en puissante forteresse le château Renaissance des comtes de Nassau-Saarbrücken à Homburg. Les fortifications furent rasées en 1697 et en 1714. Depuis 1981, une vaste campagne de fouilles a pour but de dégager et de restaurer les impressionnantes ruines du château et les fortifications. La structure de base de l’actuelle vieille ville de Homburg date du temps de Vauban.


Begleitung / Accompagnateur :   Benedikt Loew

Abfahrt / Départ :                       8:30 h, Theater am Ring

Rückkehr / Retour :                    gegen / vers 16:30 h

Anmeldung / Inscription :            bis 19. Okt. 2007 / avant le 19 octobre 2007

 

Teilnahmegebühr: 25.- € (ermäßigt 15.- €)                       
Droits d’inscription : 25.- € (tarif réduit : 15.- €)

                                                                               

 

 

 

    
   
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182-10021 - Führung im Städtischen Museum Saarlouis


182-10022 - Führung im Städtischen Museum Saarlouis


182-10023 - Führung im Städtischen Museum Saarlouis


182-10024 - Führung im Städtischen Museum Saarlouis


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